Veranstaltung

Werkbankgespräch – Innovative und nachhaltige Mobilität

Am Mittwoch, dem 8. November, findet um 19 Uhr das nächste Werkbank-Gespräch im MachWerk in der Untergasse 6 in Homberg statt.
Auf dem Land ist es mittlerweile normal, dass jeder im erwerbstätigen Alter einen eigenen Pkw hat und dafür ca. 20% des Nettoeinkommens ausgibt. Wer sich das nicht leisten kann oder will, der hat auf dem Land trotz des besser gewordenen ÖPNV oftmals ein Problem.

Eine Möglichkeit, die Kosten für die eigene Pkw-Mobilität zu senken, ist der Umstieg auf Elektromobilität bei gleichzeitiger Installation einer Photovoltaik für den Eigenverbrauch. Eine zweite stellt die Abschaffung des Zweit- oder Drittwagens und stattdessen die Nutzung von Carsharing, wenn die verbliebenen eigenen Pkw nicht ausreichen.

Zusammen mit seiner Kollegin Katharina Stock stellt Michael Schramek bewährte Wege vor, wie Ortsteile, Nachbarschaften oder auch Betriebe selbst die Schaffung eines Carsharing-Angebots vor Ort in die Hand nehmen können. Ganz egal, ob im Stadtzentrum oder im abgelegenen Ortsteil. Ganz konkret geht er dabei auf die Projekte in Welferode und Mühlhausen ein.

Michael Schramek, Jahrgang 1965, war im ersten Berufsleben 16 Jahre lang Offizier der Bundeswehr, dabei auch 4 Jahre in der Ostpreussen-Kaserne in Homberg. Danach folgten für den Diplomkaufmann 8 Jahre beim privatisierten Fuhrparkdienstleister der Bundeswehr, unter anderem leitete er in dieser Zeit das Mobilitätscenter in Fritzlar. 2009 gründete er mit zwei Kollegen das Mobilitätsberatungsunternehmen EcoLibro sowie zusätzlich in 2016 den Sharing-Anbieter Regio.Mobil. Vor einem Monat kam dann noch das dritte Unternehmen CleverRoute UG hinzu. Mit allen drei Unternehmen ist er sowohl in der Region als auch bundesweit aktiv. In Jesberg lebend, hat er seinen eigenen kleinen E-Pkw ins Carsharing integriert, und ist im Mix mit Falt-Pedelec, Bahn und manchmal Taxi unterwegs. Am Schlossberg in Jesberg baut er immer weiter seinen Selbstversorgergarten auf.